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KnowHow

Muskelmasse
Die Muskelmasse bestimmt zum Großteil unsere Kraft. Muskeln arbeiten bei Sportlern effektiver und werden belastbarer. Der Grundumsatz (Energiebedarf des Körpers in Ruhe) steigt. Die Maximalkraft nimmt in den ersten Trainingswochen am stärksten zu.

Herzvolumen
Das Herzvolumen vergrößert sich bei einem Mann von 600-800 bis zu 1700 Milliliter. Pro Schlag kann das Herz eines Spitzensportlers mit bis zu 200 Milliliter mehr als doppelt so viel Blut transportieren als bei einem Untrainierten. Zusätzlich wirkt sich ein größeres Herzvolumen auf den Ruhepuls aus, welcher erheblich verringern kann. Bei einer Verringerung von nur 10 Schlägen pro Minute reduziert sich die zu leistende Arbeit des Herzens um 14.400 Schläge pro Tag und um 5.256.000 Schläge pro Jahr, was den Herzmuskel entlastet.

Zucker
Bei Trainierten gelangen Zuckermoleküle leichter in die Zellen des Körpers, werden so schneller in die Muskeln transportiert wo sie die Energie für jegliche Regung bereit stellen. Zucker ist auch ein wichtiger Nährstoff für das Gehirn und das Nierenmark.

Sauerstoff
Sportler atmen weniger häufig, aber in tieferen Zügen als Untrainierte. Sie können bis zu 5 mal so viel Luft aufnehmen. Daher gelangt mehr Sauerstoff bis in die Zellen des Körpers. Ohne Training nimmt die Versorgung im Alter ab.

Grundumsatz, Energieumsatz / Leistungsumsatz,  Gewichtsreduktion

  • Der Grundumsatz gibt an, wie viel Energie ein menschlicher Körper in vollkommener Ruhe benötigt. Wer seine Muskelmasse erhöht, steigert dementsprechend auch seinen Grundumsatz. Der Organismus produziert mehr Wärme und greift schneller auf die Fettreserven zurück.
  • Unter dem Energieumsatz oder auch Gesamtumsatz versteht man in der Physiologie, die Energiemenge pro Zeiteinheit, die ein Lebewesen zur Aufrechterhaltung seiner Lebensvorgänge aufweist. Der Energieumsatz berechnet sich aus dem Grundumsatz und dem Leistungs- oder Arbeitsumsatz eines Lebewesens. Im Arbeitsstudium dient dies als Indikator für die körperliche Schwere einer Arbeit.
  • Die Gewichtsreduktion kann ohne JoJo-Effekt nachhaltig erreicht werden, wenn eine  Kalorienzufuhr durch Nahrungsmittel unter dem Leistungs- oder Arbeitsumsatz des Lebewesens erfolgt. Wichtig ist à Nie unter den Grundumsatz zu gehen, denn dieser wird zur Gesunderhaltung des Organismus benötigt!

Körpertemperatur
Die Körpertemperatur nimmt beim Sport zu, weil Muskeln chemische Energie in Wärme und Bewegung umwandeln. Nach einer Stunde Joggen müsste die Körpertemperatur um 23 Grad Celsius steigen, was jedoch die bei Sportlern besonders effektive Kühlung durch Schwitzen verhindert.

Knochendichte
Die Knochendichte nimmt bei regelmäßiger Bewegung wie Fitnesstraining, Laufen oder Wandern etc. zu, weil sich Zellen vermehren, welche die Knochensubstanz bilden. Je dichter die Knochen, desto geringer ist das Risiko eines Bruches. Zusätzlich werden beim Sport die Sehnen elastischer.

Blutdruck
Der Blutdruck sinkt beim Trainierten, weil sich unter anderem die Blutgefäße erweitern. Bereits regelmäßige längere Märsche oder Kardiotraining reichen für diesen Effekt. Menschen mit hohen Blutdruckwerten profitieren viel mehr als solche mit normalen Ausgangswerten. (Wissenschaftliche Studien bewiesen, dass mit regelmäßigem gezieltem Ausdauertraining z.T. auf Blutdruckmedikamente verzichtet werden kann)

Fett
Wer trainiert erhöht seinen Energiebedarf. Der Körper greift auf freie Fettsäuren zurück; die Fettpolster schmelzen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass man über die Nahrung insgesamt weniger Kalorien zu sich nimmt als man benötigt. (Wichtig ist zu wissen, dass man nie unter den sogenannten Grundumsatz gehen darf, da sich hier der sogenannte JoJo-Effekt einstellt und man dann den umgekehrten Effekt erzielt. L) Genaue Infos hierzu erhalten sie gerne in unserem Gesundheitszentrum.

Blutfett
Generelles Training senkt den Gehalt bestimmter Fette im Blut und beugt so Arterienverkalkung vor. Zu einen werden beim Sport mehr Blutfette verbraucht, zum anderen steigt der Anteil an gesunden Cholesterin, welches die Mediziener als „HDL–Cholesterin“ bezeichnen.

Empfehlung bei hohem Cholesterinspiegel
Gemäß den Empfehlungen der DGFF (Lipid-Liga) sollten hierbei folgende Punkte bei der Nahrungsaufnahme bedacht werden:

  1. Wenig fettes Fleisch, Innereien, Wurstwaren, Käse und Eigelb
  2. Fettarme Zubereitung
  3. Wenig tierische Lebensmittel
  4. Mehrmals am Tag frisches Obst und Gemüse
  5. Verwendung von Pflanzenöl
  6. Verzicht auf Alkohol
  7. Ausreichend Bewegung